Die besten Heizlüfter und Elektroheizungen – nach Stromkosten sortiert
Ein 2.000-Watt-Heizlüfter kostet beim aktuellen Haushaltsstrompreis 74 Cent pro Stunde, ein 1.500-Watt-Gerät 56 Cent. Unten zeigt jedes Gerät seine echten Kosten pro Stunde, pro 4-Stunden-Abend und pro Monat – gerechnet mit der Leistung aus dem Amazon.de-Angebot.
12 ProdukteAktualisiert 2. Oktober 2026Amazon.de
37,0 ct/kWhStrompreis, mit dem diese Seite rechnet
Kurz gesagt: Welche Elektroheizung ist am günstigsten im Betrieb?
Keine ist günstig, und alle wandeln Strom gleich effizient in Wärme um: 1 kWh Strom ergibt 1 kWh Wärme, egal was auf der Packung steht. Bei 37,0 ct/kWh kostet ein 2.000-Watt-Gerät 74 Cent für jede Stunde Volllast, die 1.000-Watt-Stufe 37 Cent. Sparen lässt sich nur mit weniger Watt, einem Thermostat, das die Heizung abschaltet, und damit, eine Person statt einen Raum zu heizen.
Für ein kleines Zimmer, das Sie ein paar Stunden am Tag heizen, ist ein 1.500-Watt-Keramik-Heizlüfter mit Thermostat (Dreo 316, Rowenta) die vernünftige Wahl. Für Schlaf- oder Arbeitszimmer, in denen Sie den ganzen Tag sitzen, ist ein Ölradiator (De'Longhi Radia S, VonHaus) auf kleiner Stufe leiser und hält die Temperatur gleichmäßiger. Wer nur sich selbst wärmen will: Eine Heizdecke für 2–6 Cent pro Stunde schlägt jede Heizung hier.
Elektroheizungen sind der Kauf, bei dem der Preis auf dem Karton fast egal ist. Ein 25-Euro-Heizlüfter und ein 120-Euro-Ölradiator kosten bei 2.000 Watt beide 74 Cent pro Stunde. Was die Rechnung verändert, ist die Zahl der Stunden, in denen das Heizelement tatsächlich läuft – also Thermostat, Leistungsstufen und ob das Gerät zum Raum passt.
Wir haben die Leistung jedes Geräts im Amazon.de-Angebot geprüft (Feld Heizleistung oder Wattzahl und Titel) und die Kosten mit dem BDEW-Haushaltsstrompreis 2026 von 37,0 Cent pro kWh gerechnet. Neukunden zahlen 2026 oft 29–31 Cent – tragen Sie Ihren Arbeitspreis im Rechner weiter unten ein.
Rechtlicher HinweisFür mobile Elektroheizungen gibt es in Deutschland kein Verbot. Hamburg untersagt seit 1. Januar 2026 nur den Neueinbau fest installierter Stromdirektheizungen; tragbare Geräte sind nicht betroffen. Betreiben Sie Heizlüfter nie unbeaufsichtigt, nicht in Feuchträumen ohne entsprechende Schutzart und nie über Mehrfachsteckdosen mit anderen Großverbrauchern.
Mit über 10.000 Bewertungen das meistgekaufte Gerät dieser Liste und das vernünftigste für Schlafzimmer, Büro oder Kinderzimmer: 1.500 Watt reichen für 15–20 m², das elektronische Thermostat hält die Zieltemperatur, statt durchzulaufen.
Mit 34 dB laut Hersteller einer der leisesten Heizlüfter; nur 56 Cent pro Stunde bei Volllast.
Passt zu: ein kleines Zimmer, das Sie ein paar Stunden am Tag heizen. Lieber nicht, wenn: große Wohnzimmer – 1.500 Watt laufen dort durch und reichen trotzdem nicht.
De'Longhi Radia S Ölradiator, 2.000 W, 9 Rippen (Räume bis 60 m³)
De'Longhi
74 ctStromkosten pro Stunde
TypÖlradiator
Max. Leistung2.000 W (3 Stufen)
ThermostatMechanisch, Frostschutz
Raumgrößebis 60 m³ / ~24 m² (Angebot)
Der Klassiker unter den Ölradiatoren mit 7.500 Bewertungen. Das Öl speichert Wärme und strahlt weiter, wenn das Thermostat abschaltet – deshalb kostet er pro Stunde dasselbe wie ein Heizlüfter, braucht in einem dauerhaft genutzten Raum aber meist weniger Stunden.
Lautlos, mit Sicherheitsthermostat; für ein Arbeitszimmer die Standardwahl.
Passt zu: Home-Office oder Wohnzimmer, 6–8 Stunden am Tag. Lieber nicht, wenn: schnelles Aufheizen – es dauert 15–20 Minuten, bis man die Wärme spürt.
Drei Leistungsstufen sind hier das Entscheidende: Auf der 1.000-Watt-Stufe kostet er 37 Cent pro Stunde und hält ein gedämmtes Schlafzimmer über Nacht warm.
Auf voller Leistung ist er mit 93 Cent pro Stunde das teuerste Gerät dieser Seite – Thermostat und Timer sind Pflicht.
Passt zu: größere Räume, die lange auf kleiner Stufe laufen. Lieber nicht, wenn: alle, die ihn auf 2.500 Watt stehen lassen.
Rowenta Intense Comfort SO9330 Keramikheizer, 2.000 W
Rowenta
74 ctStromkosten pro Stunde
TypKeramik-Heizlüfter
Max. Leistung2.000 W (2 Stufen)
ThermostatJa, Eco-Modus, Frostschutz
Raumgrößebis 35 m² (Angebot)
Rowentas kompakter Keramikheizer mit zwei Leistungsstufen, Eco-Modus und Frostschutzautomatik; Keramikelemente verteilen die Wärme schneller und gleichmäßiger als Drahtwendeln.
Markengerät mit deutschem Service, 74 Cent pro Stunde bei Volllast.
Passt zu: ein Wohnzimmer, das schnell warm werden soll. Lieber nicht, wenn: Schlafzimmer – der Lüfter ist auf hoher Stufe hörbar.
Rowentas tragbares Modell mit Eco- und Turbo-Modus, waschbarem Filter und laut Hersteller nur 42 dB(A) auf kleiner Stufe – zum Arbeiten oder Lesen neben dem Gerät.
1.800 Watt sind 67 Cent pro Stunde bei Volllast; der Eco-Modus senkt das deutlich.
Passt zu: Arbeitszimmer, in denen es leise sein muss. Lieber nicht, wenn: Räume über 25 m².
Pro Breeze Smart-Ölradiator 2.500 W, 11 Lamellen, App
Pro Breeze
92,5 ctStromkosten pro Stunde
TypÖlradiator, WLAN
Max. Leistung2.500 W (3 Stufen)
BedienungApp, Zeitpläne, Sprachsteuerung
SicherheitKipp- und Überhitzungsschutz
Der einzige Ölradiator dieser Liste mit App-Steuerung: Zeitpläne, Fernstart vom Sofa oder von unterwegs. Für eine Wohnung ohne Zentralheizung die praktischste Lösung.
2.500 Watt sind 93 Cent pro Stunde – der Wert liegt im Zeitplan, der die Laufzeit kurz hält.
Passt zu: Räume, die nach Zeitplan warm sein sollen, bevor man ankommt. Lieber nicht, wenn: kleine Räume – zu viel Leistung.
Ein deutscher Hersteller mit TÜV-Prüfung und Edelstahl-Rohrheizkörper – gebaut für Jahre, nicht für eine Saison. Konvektoren arbeiten lautlos und flach.
Konvektion wärmt die Luft, nicht Gegenstände; passt zu geschlossenen Räumen, weniger zu zugigen.
Passt zu: ein Bad oder Gästezimmer, das lautlos und zuverlässig warm werden soll. Lieber nicht, wenn: zugige Räume mit hohen Decken.
Stromkosten = Nennleistung in kW × Stunden × Arbeitspreis. Wir rechnen mit der maximalen Leistung laut Angebot, also mit dem schlechtesten Fall: Mit vernünftig eingestelltem Thermostat schaltet das Gerät ab und verbraucht weniger. Der Preis von 37,0 ct/kWh ist der BDEW-Durchschnitt über alle Haushaltsverträge 2026 (Stand April 2026); der Grundpreis ist nicht enthalten, weil Sie ihn ohnehin zahlen.
Wir rechnen keinen „Wirkungsgrad“ ein: Jede Widerstandsheizung (Heizlüfter, Keramik, Öl, Konvektor, Infrarot) macht aus 100 % des Stroms Wärme. „Energiesparend“ bezieht sich auf Thermostate, Timer und Eco-Modi, die die Laufzeit senken – nicht auf das Heizelement.
So haben wir ausgewählt
Leistung im Amazon.de-Angebot oder im Produkttitel angegeben – keine Schätzungen.
Ein echtes Thermostat oder eine Temperaturregelung, damit das Gerät abschalten kann.
Kipp- und Überhitzungsschutz bei jedem mobilen Gerät.
Mindestens einige hundert Bewertungen, außer bei neuen Markenmodellen von 2026.
Jede Empfehlung deckt einen anderen Einsatz ab: kurze Stöße, Dauerbetrieb, Schlafzimmer, Bad.
74 Cent beim BDEW-Haushaltsstrompreis 2026 von 37,0 ct/kWh (2 kWh × 37 Cent). Ein 4-Stunden-Abend kostet 2,96 €, ein Monat mit täglich 4 Stunden rund 89 €. Auf der 1.000-Watt-Stufe halbieren sich alle Werte. Mit einem Neukundentarif von 30 ct/kWh sind es 60 Cent pro Stunde.
Sind Ölradiatoren sparsamer als Heizlüfter?
Nicht pro Stunde: Ein 2.000-Watt-Ölradiator und ein 2.000-Watt-Heizlüfter kosten bei Volllast beide 74 Cent pro Stunde. Ölradiatoren brauchen oft weniger Stunden, weil das Öl nach dem Abschalten weiter Wärme abgibt und man sie lautlos lange auf kleiner Stufe laufen lässt. Für kurzes Aufheizen gewinnt der Heizlüfter, weil er die Luft sofort wärmt.
Ist Heizen mit Strom teurer als mit Gas?
Deutlich: Gas kostet Haushalte 2026 rund 11–13 ct/kWh, Strom 37 ct/kWh. Selbst mit einem 90 % effizienten Brennwertkessel kostet eine Kilowattstunde Gaswärme etwa 13 Cent gegenüber 37 Cent aus jeder Elektroheizung. Eine Elektroheizung lohnt sich, wenn Sie einen Raum ein paar Stunden heizen statt die ganze Wohnung – oder wo kein Gas liegt.
Welche Elektroheizung hat die niedrigsten Stromkosten?
Das Gerät mit der niedrigsten Leistung, das noch angenehm ist. Eine 500-Watt-Stufe kostet 18,5 Cent pro Stunde, ein 1.500-Watt-Keramikheizer 55,5 Cent, ein 2.500-Watt-Radiator 92,5 Cent. Am günstigsten ist es, die Person statt den Raum zu wärmen: Eine Heizdecke mit 60–150 Watt kostet 2–6 Cent pro Stunde.
Nur über die Regelung. Jede Widerstandsheizung macht aus 100 % des Stroms Wärme, ein 2.000-Watt-„Eco“-Heizlüfter und ein einfacher 2.000-Watt-Heizlüfter liefern für dasselbe Geld dieselbe Wärme, solange das Element läuft. Eco-Modi, Thermostate, Timer und Fensteroffen-Erkennung sparen, indem sie die Minuten reduzieren, in denen das Element an ist. Infrarotpaneele fühlen sich schneller warm an, weil sie Sie direkt anstrahlen – ein Watt bleibt aber ein Watt.
Wie viel Leistung braucht mein Raum?
Faustregel für einen normal gedämmten Raum: etwa 80–100 Watt pro Quadratmeter. Ein 12-m²-Schlafzimmer braucht also rund 1.000–1.200 Watt, ein 20-m²-Wohnzimmer um 2.000 Watt. Schlecht gedämmte Altbauräume mit hohen Decken brauchen mehr. Ein größeres Gerät kostet nicht mehr pro Grad, nur mehr pro Stunde Volllast – den Rest regelt das Thermostat.
APGeschrieben von André Pires · ELEVA ONLINE LTDA · Aktualisiert 2. Oktober 2026
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